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Eierhuhn nähen – nicht nur zu Ostern ein Hingucker!

Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn, ich hätt‘ nicht viel zu tun….

Unser Eierhuhn muss wirklich nicht viel tun, es muss nur die Eier zum Frühstück schön warm halten. Das Eierhuhn passt nicht nur an den kommenden Ostertagen, sondern ist auch später immer noch ein Blickfang! Genäht haben wir unser Huhn aus den frühlingshaften neuen Stoffen der Jungen Linie.

Eierhuhn – Vorbereitungen

Zunächst benötigt Ihr natürlich das Schnittmuster. Es steht Euch HIER zum Download bereit. Bitte das Schnittmuster in 100% ausdrucken und nicht skalieren, sonst stimmen Maße und Proportionen nicht. Eine Nahtzugabe von 0,7 cm ist im Schnitt bereits enthalten!

Für Kamm und Schnabel haben wir festes Textilfilz in Orange aus dem Bastelmarkt verwendet. Die Vorlage findet Ihr in Originalgröße ebenfalls beim Schnittmuster. Außerdem braucht Ihr noch Schrägband und Gummiband.

Alle Schnittteile werden jeweils 2 x aus Oberstoff, 2 x aus Futterstoff und 2 x aus Vlieseline H630 benötigt. Futterstoff und Oberstoff können aber auch identisch sein. Achtet beim Zuschnitt des oberen Teils darauf, dass Ihr zwei Schnittteile gegengleich zuschneidet.

Das Vlies aufbügeln und gut abkühlen lassen.

Eierhuhn – Nähen

Dann auf einem der obereren Teile mit Vlies Kamm und Schnabel knappkantig aufnähen. Lasst Kamm und Schnabel ein wenig überstehen und schneidet Überschüssiges nach dem Nähvorgang weg.

Augen fertigen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt sticken, Knöpfe nutzen oder KamSnaps anbringen.

Das zweite Schnittteil mit dem Vlies rechts auf rechts auflegen und rundherum festnähen, dabei unten geöffnet lassen. Das Futterteil ebenso arbeiten (ohne Kamm, Schnabel und Augen). Rundungen und Ecken einschneiden. Lest dazu unseren Beitrag Rundungen und Ecken richtig ausformen.

Oberstoff wenden und Futterstoff in den Oberstoff schieben. Unten zusammenklammern.

Jetzt die Flügel arbeiten. Dafür jeweils ein Flügel mit Vlies und ein Flügel ohne Vlies links auf links legen (als ein Schnittteil weiter verarbeiten) und die Rundung mit Schrägband einfassen. Lest dazu unseren Beitrag Wie geht das eigentlich mit dem Schrägband? – Teil 3.

Jetzt müsst Ihr die Schnittteile für unten rechts auf rechts legen: Futter und Oberstoff jeweils für sich! Die Seiten zusammennähen.

Einen der Schläuche wenden und die Teile ineinanderschieben. Das Ganze liegt nun rechts auf rechts. Unten an der geraden Kante zusammennähen.

Auf rechts wenden, Kante bügeln und eine zweite Naht mit 1 cm Abstand zur Bruchkante nähen. Das wird später unser Tunnel für das Gummiband. Die Rundungen nun ebenfalls mit Schrägband einfassen.

Alle noch offenen Kanten müssen jetzt noch versäubert werden.

Jetzt die Flügel in Breite der Nahtzugabe annähen.

Den unteren Teil nun an den Versäuberungen mit zwei Einhaltefäden versehen und an das obere Eierhuhn stecken. Dabei kommt Naht auf Naht und die Öffnungen mit dem Schrägband an die Flügel. Das Ganze sieht nun so aus:

Die Einhaltefäden so zusammenziehen, dass der Stoff nun glatt aufeinanderliegt. In Breite der Nahtzugabe zusammennähen.

Linksseitig am Tunnel auftrennen (Ihr seht es auf nachfolgendem Bild), Gummiband einziehen. Gummiband nach Wunsch raffen und zusammennähen. Öffnung von Hand schließen (ist aber nicht zwingend erforderlich).

FERTIG!

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