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Das Näh-ABC: Über- und Untertritt

Naeh_ABC

 

In der letzten Woche wurden wir via Mail gefragt, was denn ein Über- bzw. ein Untertritt eigentlich sei. Die Frage passt doch perfekt in unser Näh-ABC, deshalb hier heute für Euch alle die Erklärung zu diesen Begriffen.

Das Näh-ABC: Über- und Untertritt

Diese beiden Begriffe stammen aus der klassischen Schneiderei. Es handelt sich im Grunde um eine Mehrlänge an Stoffkanten, häufig sind das 1,5 cm, um Verschlüsse in Jacken, Mäntel, Blusen und Hosen anbringen zu können.

Nehmen wir mal eine klassische Jeans. Der Untertritt liegt – wie der Name schon sagt – unter dem Übertritt. Sie überlappen sich also. Der Reißverschluss wird an einer Seite auf dem Untertritt, die andere Seite auf dem Übertritt festgenäht.

Hosenbesatz

Auch bei Jacken, Mänteln und Blusen wird die Mehrlänge übereinandergelegt. Oberhalb, also am Übertritt, können dann ein oder mehrere Knopflöcher eingearbeitet werden. Am unteren Teil, also am Untertritt, werden die Knöpfe dann angenäht. Gleiches gilt bei Ärmelschlitzen, aber auch bei Rücken- oder Seitenschlitzen, auch wenn nicht geknöpft wird.

Auch bei Knopfleisten, wie zum Beispiel bei obiger Bluse, gibt es den Über- und den Untertritt. Oftmals erfordern diese Näharbeiten etwas Geduld und gerade bei Nähanfängern auch etwas Übung. Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen!

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