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Das Näh-ABC: Rechte und linke Stoffseite

Naeh_ABC

Heute geht es direkt weiter mit dem zweiten Teil unserer Serie für alle Neueinsteiger in Sachen Nähen. Direkt zu Beginn findet man eigentlich in allen Anleitungen die Begriffe "rechte und linke Stoffseite". Aber was hat es nun genau damit auf sich, und wie erkenne ich diese Seiten überhaupt? Hier gibt es die Erklärung!

Rechte und linke Stoffseite

Jeder Stoff hat eine sogenannte rechte und eine linke Seite. Die rechte Seite ist die "schöne" Seite. Diese Seite soll nach Fertigstellung des Nähwerkes zu sehen sein. Die linke Stoffseite ist demnach die nicht so schöne Stoffseite. Diese liegt normalerweise innen und ist nicht sichtbar, z.B. bei einem Rock oder einer Hose. 

Stoffseiten

Beim größten Teil der Stoffe ist es relativ offensichtlich, welches die schöne, also die rechte Seite ist. Bei einigen Stoffen, z. B. bei Leinen oder Walk, kann man es nur schwer erkennen. Achtet deshalb darauf, dass Ihr alle Teile beim Zuschnitt auf die gleiche Stoffseite legt. So stellt Ihr sicher, dass immer die gleiche Seite innen bzw. außen liegt.

Ein Anhaltspunkt kann auch die Webkante der Stoffe sein. Die kleinen Löcher in der Webkante werden immer nach links gestochen, die glatte Oberfläche ist demnach die rechte Seite.

Loecher_Webkante_Stoffseite

Tipp:  Wir finden es grundätzlich sinnvoll, Stoffe vor der Verarbeitung zu versäubern und zu waschen. Nehmt bei der Versäuberung für den Oberfaden ein farblich passendes Garn und für den Unterfaden eine andere Farbe. So erkennt Ihr auch später noch, was die rechte (schöne) Stoffseite und was die linke (nicht schöne) Stoffseite ist. Ansonsten gilt: Rechts ist im Zweifel immer die Seite, die einem am besten gefällt!

Wir hoffen, diese Erklärung hilft den Neueinsteigern und wünschen Euch viel Spaß beim Zuschnitt und beim Nähen. Freitag gibt es dann wieder eine neue Nähanleitung für alle, die noch die Schultüte für die Einschulung füllen müssen.

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