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Das Näh-ABC: Die Wendeöffnung

Naeh_ABC

In vielen Anleitungen, gerade wenn es um Accessoires, Dekoration oder Taschen geht, findet sich am Ende die Anweisung zum Schließen der Wendeöffnung. Wie das genau geht und welche Varianten Ihr anwenden könnt, zeigen wir Euch heute im Rahmen unserer Serie „Das Näh-ABC“.

Das Näh-ABC: Die Wendeöffnung

Wir zeigen Euch zwei Varianten, eine Wendeöffnung zu schließen. Die erste Variante ist sehr einfach und schnell gemacht. Die Wendeöffnung wird einfach nur knappkantig von außen abgesteppt. Das ist natürlich sichtbar und deshalb am besten für verdeckte Stellen, wie zum Beispiel im Inneren einer Tasche, geeignet.

Wendeoeffnung_absteppen

Die zweite Variante ist die schönere und elegantere Lösung. Natürlich ist diese auch aufwendiger, denn es ist Handarbeit angesagt! Trotzdem raten wir bei sichtbaren Stellen, zum Beispiel bei Kuscheltieren, sich lieber etwas Zeit für ein rundherum schönes Ergebnis zu nehmen.

Man nennt diese Möglichkeit auch Zaubernaht, unsichtbare Naht, Matratzenstich oder Leiterstich. Dabei macht Ihr zunächst einen Knoten ans Ende Eures Fadens und fädelt auf eine Nähnadel auf. Stecht zunächst dicht am Rand der vorhandenen Naht von innen nach außen durch, zieht den Faden fest.

Gegenüber auf gleicher Höhe erneut einstechen, dann nochmal knapp daneben. Je dichter Ihr an dem ersten Einstich näht, desto schöner sieht die Naht später aus.

Anschließend wieder gegenüber einstechen und dann wieder knapp daneben usw.

Das Ganze macht Ihr nun bis zum Ende der Wendeöffnung, die abschließend nur noch vernäht werden muss.

Skizze_Leiterstich

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